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Abfischen am Kleehofweiher im Oktober 2008

Anlässlich des geplanten Abfischens im Eiswoog Anfang November haben wir am 19. Oktober das Abfischen am Kleehofweiher, ein Teich im Nebenschluss des Eisbachs, beobachtet. Erhebliche Mengen Schlamm wurden aus dem aus dem völlig verschlammten Weiher in den Eisbach abgetrieben. Eine nähere Inspektion des Weihers legte weitere "Unzulänglichkeiten" in der Konstruktion dieses Fischteiches offen. Der Weiher befindet sich zwar im Nebenschluss des Eisbachs, aber sein Zulauf ist überhaupt nicht regelbar, sondern von den zufälligigen jeweiligen Wasserständen im Eisbach abhängig. Nur eine unschöne Straßenleitplanke sorgt dafür (zumindest bei Niedrig- und Mittelwasser), dass der größere Teil des Eisbachwassers im Hauptbett verbleibt. Der Nebenstrom, der durch den Kleehofweiher fließt, wurde beim Ablassvorgang nicht abgestellt, und so wurde der Schlammabtrieb verstärkt und ging danach noch tagelang weiter.
Beim Ablassen des Eiswoogs hat die Erhöhung der Wasserführung jedoch zu einer verstärkten Durchströmung des Weihers geführt. Dadurch wurde der Schlammabtrieb aus diesem Weiher erheblich verstärkt.

Die Kreisverwaltung Donnersberg und die SGD Süd wurden benachrichtigt. Der Pächter wurde von den Behörden aufgefordert, den Missstand zu beseitigen.

Abfischen im Eiswoog am 8./9. November und Krebssuche an den Pfrimmquellweihern

Anfang November sind wir mit den Rädern zum Eiswoog gefahren, der an diesem Wochenende abgelassen wurde. Ein Rundgang zeigte deutlich an den gefundenen Pflanzen und des verhältnismäßig vielem Schlamms, dass wahrscheinlich beim Eiswoog eine Eutrophierung des Gewässers vorliegt.

Ebenso sind wir an diesem Wochenende zu den Pfrimmquellweihern gefahren, um den Hinweis auf Edelkrebse nachzugehen. Trotz intensiver Suche haben wir keine Krebse gefunden.

 

Wasserläufer Heinz Schlapkohl am Eiswoog
Es wurden einige Krebse gefangen, die als Signalkrebse identifiziert wurden.
Auch wurden drei Teichmuscheln gefunden.
"Nur" Signalkrebse im Eiswoog
Wasserläufer Schlapkohl und Körner an den Pfrimmquellweihern


Bericht und Fotos: Stephan Skobel



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