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Wasserläufer (Gerris sp.)


Bachläufer (Velia caprai) auf Samenhüllen, die auf dem Wasser schwimmen. Fotos: SG

Wanzen besitzen einen Rüssel, mit dem sie stechen und saugen können. Er ist meist unter dem Körper eingeklappt, deshalb nicht sofort zu sehen. Die Larven von Wanzen schlüpfen aus den oft an Pflanzen gehefteten Eiern und sehen den erwachsenen Tieren schon recht ähnlich, sind jedoch immer flügellos. Nach mehreren Häutungen schlüpft das erwachsene Tier.

Die auffälligsten Wanzen im Bereich von Gewässern können flink auf der Wasseroberfläche hin und her gleiten ohne einzusinken. An ihren Füßen bildet die Oberflächenhaut des Wassers kleine Dellen.

Die "Wasserläufer", "Bachläufer" und "Teichläufer" jagen Insekten, die auf die Wasseroberfläche gefallen sind.

Am häufigsten sieht man Wasserläufer (Gerris sp.). An Quellen und Quellbächen kommen Microvelia sp. (sehr klein: 2 - 2,5 mm Körperlänge), Mesovelia furcata (3 - 3,5 mm) und Velia caprai (Bachläufer, 6 - 7 mm) vor, letztere haben meisten auch als erwachsene Tiere keine Flügel. Der Hinterleib ist schwarz-rot gefleckt.






Das Projekt "Wasserläufer" wird vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums über das Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert. Denn der Schutz für typische natürliche Gewässerlebensräume in unserer Region ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Biologischen Vielfalt. Informationen über das Bundesprogramm finden sich unter www.biologischevielfalt.de




Mit Unterstützung durch das Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz (MULEWF)



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