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Quellschnecke (Bythinella dunkeri)


Foto: H.Schindler


Das Gehäuse der Quellschnecke wird nur bis zu 2,5 mm lang. Es ist grau gefärbt,  durch rostbraune Substrate kann die Farbe überdeckt sein.
Die Quellschnecke kommt in naturnahen, sauberen und kalten Quellen vor.

Auf dem unteren Foto sind die winzigen grauen Schnecken zu sehen, die auf einem überspülten Holzscheit sitzen. Sie weiden dort vermutlich den Algenaufwuchs ab.

Neuseeländische Zwergdeckelschnecke

Das Gehäuse der neuseeländischen Zwergdeckelschnecke (Potamopyrgus antipodarum) ist nur 3 bis 5 Millimeter lang und läuft spitz zu, bei fünf bis sieben Umgängen. Man findet diese Art in vielen Gewässern, darunter auch in Quellen und Quellbächen. Die Schnecke ist von Neuseeland eingeschleppt. Sie ernährt sich von organischen Überzügen von Pflanzen. Sie benötigt kalkhaltiges Wasser und kommt in sauren Gewässern nicht vor. Sie bevorzugt organisch verschmutzte oder gestörte Gewässer.

Auf dem Foto rechts unten ist diese Schnecke neben einer Quellköcherfliege zu sehen.










Das Projekt "Wasserläufer" wird vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums über das Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert. Denn der Schutz für typische natürliche Gewässerlebensräume in unserer Region ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Biologischen Vielfalt. Informationen über das Bundesprogramm finden sich unter www.biologischevielfalt.de




Mit Unterstützung durch das Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz (MULEWF)



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