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Zweigestreifte Quelljungfer

Die zweigestreifte Quelljungfer (Cordulegaster boltoni) ist die größte der bei uns vorkommenden Libellenarten. Die Flügelspannweite kann bis zu 11 cm betragen.  Das Weibchen hat einen langen Legebohrer. Zur Eiablage fliegt es im Rüttelflug über seichtes Gewässer und stößt den Legebohrer ruckartig nach unten. Libellen können nicht stechen.

Merkmale der Libelle: Die zweigestreifte Quelljungfer hat 2 gelbe Streifen pro Hinterleibssegment. Hinten zwischen den Augen ist sie gelb gefärbt. Die Flugzeit der Libelle ist von Juni bis August.

Die Larven kommen in Quellbereichen vor. Sie haben die für Großlibellenlarven typische Form. Für ihre Entwicklung benötigen sie bis zu 7 Jahre. Sie ernähren sich räuberisch.



Zweigestreifte Quelljungfer (Foto: H.W. Schepper)

Großlibellenlarven

Die Larven von Großlibellen können recht groß werden. Sie haben an der Unterseite des Kopfes ein "Fangmaske", die sie zum Erbeuten von Tieren hervorschnellen lassen können.



Zweigetsreifte Quelljungfer. Unten: Larve; Mitte: Exuvie (Larvenhülle), aus der die Libelle ausgeschlüpft ist. Zeichnungen: C. Faltermayr





Das Projekt "Wasserläufer" wird vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums über das Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert. Denn der Schutz für typische natürliche Gewässerlebensräume in unserer Region ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Biologischen Vielfalt. Informationen über das Bundesprogramm finden sich unter www.biologischevielfalt.de




Mit Unterstützung durch das Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz (MULEWF)



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