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Eintagsfliegen

Eintagsfliegen sind an ihren langen Schwanzanhängen (meist 3) zu erkennen. Wenn sie sitzen, sind ihre meist transparenten Flügel nach oben gefaltet. Eintagsfliegen leben nur kurze Zeit, zum Teil nur wenige Stunden, worauf auch ihr Name hinweist. Sie haben keine Mundwerkzeuge, denn in ihrem kurzen Leben fressen sie nicht. Ihre Fühler sind klein, ihre Vorderbeine lang und nach vorne gestreckt.

Die Larven von Eintagsfliegen sind an ihren 2-3 fädigen Körperanhängen zu erkennen. In Quellen kommen sie selten vor, in Quellbächen schon häufiger, in Bächen sind sie sehr häufig anzutreffen. Sie ernähren sich von Algen und totem organischen Material. Ihre Entwicklung umfasst mehrere Häutungen. Aus dem letzten im Wasser lebenden Larvenstadium schlüpft die sogenannte Subimago mit milchig-trüben Flügeln, die sich dann an Land noch einmal häutet, wobei das geschlechtsreife Tier schlüpft.


Foto: H.W. Schepper



Eintagsfliegen, die an Quellen und Quellbächen vorkommen: Baetis sp., Rhitrogena sp.. (Zeichnungen: C. Faltermayr)

Eintagsfliegenlarven

Die typische Form der Larven von Eintagsfliegen ist langestreckt mit seitlichen Körperanhängen (Tracheenkiemen) zur Atmung und 3 langen Körperanhängen.



Eintagsfliegenlarven: Baetis sp., Rhitrogena sp. Zeichnungen: C. Faltermayr






Das Projekt "Wasserläufer" wird vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums über das Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert. Denn der Schutz für typische natürliche Gewässerlebensräume in unserer Region ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Biologischen Vielfalt. Informationen über das Bundesprogramm finden sich unter www.biologischevielfalt.de




Mit Unterstützung durch das Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz (MULEWF)



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