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Ökologisch wertvoll: eine natürliche Quelle im Wald (Foto: SG)


Oft kann man schon an der Umgebung erkennen, ob Quellen in einem ökologisch guten Zustand sind: ist der Quellaustritt naturbelassen (und gibt es z.B. auch keine Trittschäden durch Wild), können Blätter von Laubbäumen wie Buchen und Erlen in den Quellbach fallen und gibt es es eine Krautflur aus quelltypischen Pflanzen, so lässt dies auf einen guten Zustand schließen.

Mit dem Quellenerfassungsbogen steht uns eine Methode zur Verfügung, den Zustand einer Quelle anhand standardisierter Eigenschaften zu bestimmen. Als Ergebnis kann man eine Quelle in eine der fünf Kategorien einstufen:

naturnah

bedingt naturnah

mäßig beeinträchtigt

geschädigt

stark geschädigt

Untersuchungen aus dem Jahr 2004 haben ergeben, dass etwa zwei Drittel der Rheinland-pfälzischen Quellen strukturell beeinträchtigt bis stark geschädigt waren, 59% der Quellen waren gefasst. Die stärksten Schädigungen von Quellen traten in Gebieten mit intensiver Landwirtschaft auf, im Wald waren Quellen durch Nadelholzmonokulturen geschädigt. In Hochlagen von Hunsrück und Pfälzerwald treten Schädigungen durch Versauerungen auf, da das Gestein wenig Pufferkapazität hat. (Schindler 2004)





Das Projekt "Wasserläufer" wird vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums über das Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert. Denn der Schutz für typische natürliche Gewässerlebensräume in unserer Region ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Biologischen Vielfalt. Informationen über das Bundesprogramm finden sich unter www.biologischevielfalt.de




Mit Unterstützung durch das Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz (MULEWF)



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