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Das weltweit an Bächen und Quellfluren vorkommende Bach-Quellkraut (Montia fontana) ist mehrjährig und wächst in dichten Teppichen, die auch im Wasser fluten können. Die Wuchshöhe an Land beträgt bis zu 30 cm, wobei sich an den unteren Knoten des Stängels Wurzeln bilden können. Das Bach-Quellkraut ist sehr formenreich.

Die Blätter sind bis 20 mm lang und gegenständig, die Form ist meist länglich spatelförmig, wobei die Blattenden spitz oder rund enden können.

In der Blütezeit bildet das Bach-Quellkraut Blütenstände mit 1-8 kleinen unscheinbaren Blüten aus. Jede Blüte besitzt fünf 1-2 mm große weißliche Kronblätter, die am Grund zu einer Röhre verwachsen sind und von denen zwei etwas länger sind. Meist haben sie 3 Staubblätter. Die kleinen Samenkapseln sind bis zu 2 mm lang. Durch das Herausschleudern der Samen kann sich die Pflanze weiter verbreiten.

Das Bach-Quellkraut gehört zu der Familie der Portulakgewächse (Portulaceae).

Bis ins 19. Jahrhundert wurde Montia fontana auch auf Märkten als Wintergemüse angeboten.




Pflanzen, mit denen das Bach-Quellkraut verwechselt werden kann

Um das Bachquellkraut nicht mit anderen Kräutern zu verwechseln, sollte man sich die gegenständigen Blätter und winzigen Blüten merken. Das Bach-Quellkraut ist sehr formenreich, es gibt mehrere Unterarten, die schwer voneinander zu unterscheiden sind.





Das Projekt "Wasserläufer" wird vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums über das Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert. Denn der Schutz für typische natürliche Gewässerlebensräume in unserer Region ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Biologischen Vielfalt. Informationen über das Bundesprogramm finden sich unter www.biologischevielfalt.de




Mit Unterstützung durch das Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz (MULEWF)



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