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Cardamine amara. Der Pfeil zeigt auf die typischen violetten Staubbeutel. Fotos: SG


Das bittere Schaumkraut, auch falsche Brunnenkresse oder Bitterkresse genannt (Cardamine amara), kommt in Quellfluren, an Quellbächen und in Erlenbruchwäldern vor.  Es hat gefiederte Blätter mit 2-5 Paaren von Fiederblättchen und einem etwas größeren Endblättchen. Die meist markhaltigen Stängel werden 10 bis 60 cm hoch. Niederliegende Stängel können Wurzeln austreiben. Die mehrjährige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 10-60 cm.

Die Pflanze blüht von April bis Juli. Die weißen Blüten sind zahlreich, bis zu zwanzig Blüten wachsen in einer Traube. Die Blüten haben vier 5-10 mm lange Kronblätter und violette Staubbeutel

Die Samen reifen in 2-4 cm langen Schoten, welche explosionsartig aufspringen und die kleinen Samen herausschleudern können.

Das bittere Schaumkraut kommt in Süddeutschland häufig vor.

Es gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae).

 

 

Die Blätter des bitteren Schaumkrauts schmecken scharf, es enthält Senföle und Bitterstoffe, die einen leicht bitteren Geschmack verursachen. Früher wurde Cardamine amara wegen ihrem Vitamin C Gehalt als Heil- und Präventivmittel gegen Skorbut verwendet.

 

Mit diesen Pflanzen kann das bittere Schaumkraut verwechselt werden

Durch seine violetten Staubblätter und markhaltigen Stängel kann das bittere Schaumkraut von der auch an Quellen vorkommenden Brunnenkresse unterschieden werden.





Das Projekt "Wasserläufer" wird vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums über das Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert. Denn der Schutz für typische natürliche Gewässerlebensräume in unserer Region ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Biologischen Vielfalt. Informationen über das Bundesprogramm finden sich unter www.biologischevielfalt.de




Mit Unterstützung durch das Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz (MULEWF)



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