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Quelle und vernässter Wiesenbereich (Foto HS)


Hier ist auf einem Maisacker ein Quellbereich eingezäunt. Das Quellwasser wird durch eine Drainage abgeleitet. (Foto SG)

Offenlandquellen befinden sich bei uns meist in Kulturlandschaften. Natürliche Offenlandquellen gab es früher nur vereinzelt in Mooren oder Sumpfgebieten. Werden die Wiesenquellen umgebenden Wiesen oder Äcker extensiv oder biologisch bewirtschaftet und wird der Bereich von einigen Quadratmetern um die Quellen herum dabei nicht in die Bewirtschaftung mit einbezogen, können sich im Quellbereich wertvolle Lebensräume entwickeln.

Typischerweise findet man hier an Pflanzen Seggen, die Bachbunge und Binsen.

Wenn in Offenlandquellen kein Falllaub vorhanden ist, kommen viele in Waldquellen heimische Tierarten dort nicht vor.  Die Quellschnecke Bythinella kann auch in Offenlandquellen vorkommen, viele Köcherfliegenarten dagegen nicht.

Sehr viele Offenlandquellen sind landwirtschaftlich beeinträchtigt. Oft werden sie drainiert und an den Rand der Acker- oder Wiesenfläche verlegt, weil durch die Quellen landwirtschaftliche Fläche verloren geht und mit Maschinen nicht gut durch nasse Stellen gefahren werden kann.





Das Projekt "Wasserläufer" wird vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums über das Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert. Denn der Schutz für typische natürliche Gewässerlebensräume in unserer Region ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Biologischen Vielfalt. Informationen über das Bundesprogramm finden sich unter www.biologischevielfalt.de




Mit Unterstützung durch das Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz (MULEWF)



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