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Quellaustritt mit gelben Sumpfdotterblumen (Pfeil)


Quellsumpf weiter bachabwärts. Milzkraut (blauer Pfeil) zeigt hier Grundwasseraustritt an. Auch das bittere Schaumkraut (roter Pfeil) wächst hier. Fotos: HS

Der kleine Schwarzbach entspringt im Pfälzerwald östlich von Johanniskreuz. Vermutlich kommt sein Name von moorigen Quellengebieten, die eine Färbung des Wassers verursachten. Der Quellbach, der im Rahmen des Wasserläuferprojekts revitalisiert wurde, entspringt nordwestlich des Ortes Schwarzbach in einer Höhe von ca. 410 m und fließt dem Speyerbach zu, der in den Rhein entwässert.

Der Schwarzbach ist in der Vergangenheit an mehreren Stellen aufgestaut worden (Nutzung als Fischteiche), die Wooge sind nun zum Teil verlandet. Um den Quellbereich wuchsen Fichten, die hier nicht standortheimisch sind. Der Fichtenbewuchs führte zu einer Beschattung des Quellenbereichs und entzog dem Boden Wasser. Zudem bewirkten die Fichtennadeln eine Versauerung des Bodens. Die Fichten wurden im Winter 2014/2015 und 2015/2016 entfernt. Der Quellenbereich kann sich nun entwickeln. Auf dem Foto unten sieht man Milzkraut (hellblauer Pfeil) und bitteres Schaumkraut (roter Pfeil) in einem Quellsumpf.

Die Sumpfdotterblumen (orangener Pfeil im oberen Foto) am Austritt der Quelle, die man sonst im Pfälzerwald seltener sieht, weisen auf ein etwas höheres Nährstoffangebot hin.





Das Projekt "Wasserläufer" wird vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums über das Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert. Denn der Schutz für typische natürliche Gewässerlebensräume in unserer Region ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Biologischen Vielfalt. Informationen über das Bundesprogramm finden sich unter www.biologischevielfalt.de




Mit Unterstützung durch das Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz (MULEWF)



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