15 Bäche enthüllen ihre Artenvielfalt
Ehrenamt und Wissenschaft waren Anfang September bei den anstehenden Befischungen an 15 Referenzgewässern gemeinsam tätig.Bei den Befischungen handelte es sich um sogenannte Elektrobefischungen. Diese beruhen auf dem Effekt, dass Fische in einem ausreichend starken Gleichstromfeld zielgerichtet auf den positiven Pol (Fangkescher) zuschwimmen, kurz betäubt werden und so dem Gewässer für weitergehende Untersuchungen entnommen werden können. Ihre Anzahl und Größe kann Aufschluss über den Zustand des Referenzgewässers geben. Danach werden die Fische unbeschadet wieder in den Bach eingesetzt. Der Bestand an Wasserpflanzen und Kieselalgen wurde ebenfalls unter die Lupe genommenBefischt wurden Ahr, Bach vom Hermersbergerhof, Dörsbach, Ehrbach, Eisbach, Elzbach, Flaumbach, Bach im Glashüttental, Hohltriefbach, Irsen, Kleiner Ehlenz-bach, Otterbach, Ranschbach, Wäschbach und der Wellbach. Ebenso erfolgte an allen 24 Fließgewässern auch eine Probenahme der Wasserpflanzen bzw. Kieselalgen.